GRASLAND IST ANDERS

Grasland unterscheidet sich ganz klar von Wald oder Acker. Sein großes Potenzial wird in der Gesellschaft kaum wahrgenommen. Denn Grasland konnte nur in Kombination mit den „Grasern“ entstehen. Es entwickelte sich überall dort, wo ursprünglich wildlebende Grasfresser die Flächen beweideten. Mit der Folge, dass große offene Weideflächen entstanden, wo Busch oder Baumsprösslinge durch das Abgrasen der Tiere nicht mehr aufkommen konnten. Somit schafften sie „offene“, waldfreie Lebensräume, wo Licht und Nährstoffe in erster Linie den Gräsern, Kräutern und Blumen vorbehalten bleiben. Zusätzlich regt der Verbiss durch die Tiere das Pflanzenwachstum an – sowohl oberirdisch, als auch unterirdisch in der Ausbildung der Wurzelmasse.

 

 

„Gräser können auf Dauer nur trotz und wegen der Beweidung wachsen. Kurz: ohne Graser kein Grasland“ [1] bringt es die deutsche Wissenschaftlerin Anita Idel auf den Punkt. Grasland, das beweidet wird, entwickelt ein besonders dichtes Wurzelsystem und speichert deshalb besonders effizient CO2 bei gleichzeitigem Humusaufbau.

 

 

 

 

> Weidehaltung grundsätzlich

___________________________________________________________

[1] Vgl. Anita Idel, Die Kuh ist kein Klimakiller, S39

Bio Austria Biowiesenmilch
Bio Austria Biowiesenmilch - Achtsam leben