AUSGEWOGENE MILCH-LEBENSLEISTUNG SPART ENERGIE

Eine Jahresmilchleistung von z.B. 10.000 Liter und mehr ist nur durch massive Kraftfuttergaben und meist häufigerem Medikamenteneinsatz möglich. Deren Herstellung und Beschaffung ist in der Regel energie-
aufwändig und daher auch klimabelastend. Zusätzlich legen die oft aus dem Ausland importierten Getreide- und Sojalieferungen, die als Kraftfutter eingesetzt werden, häufig lange Transportwege zurück. In der Regel stammen das Getreide und das für solche Hochleistungen notwendige Soja aus intensivem Ackerbau. Das bedeutet: hoher Einsatz von Handelsdünger und chemisch-synthetischen Präparaten, die viel Erdöl und Erdgas für ihre Herstellung verbrauchen. Der intensive Einsatz dieser Mittel schädigt das Leben in den Böden und Humusabbau ist die Folge. Der fruchtbare Boden stellt das größte Kohlenstofflager des Festlandes auf unserem Planeten dar.

 

Wenn dieses Kohlenstofflager angegriffen wird, wirkt sich das zusätzlich belastend auf unser Klima aus. Die Bio-Wiesenmilch stammt dagegen von Kühen, deren Fütterung mit sehr wenig Kraftfutter auskommt und damit Energie einspart. Die geringen Getreidemengen, die verwendet werden, stammen noch dazu aus biologischem Anbau, der ohne „Kunstdünger“ und synthetische Pflanzenschutzmittel arbeitet und  so weitere Energie einspart. Sowohl der Weidegang als auch der biologische Ackerbau sorgen für einen gegenüber der konventionellen Landwirtschaft höheren Humusgehalt der Böden. Die Böden verfügen durchschnittlich  um 3,5 Tonnen höhere Kohlenstoffvorräte pro Hektar. Zudem können sie bis zu 450 kg mehr atmosphärischen Kohlenstoff pro Hektar und Jahr speichern[1].

 

> Bessere Klimabilanz der Bio-Kühe

 

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[1] BIO AUSTRIA-Zeitung, Ausgabe 4/13. Mehr Kohlenstoff in Bio-Böden

Bio Austria Biowiesenmilch
Bio Austria Biowiesenmilch - Achtsam leben