STÄRKE UND SCHWÄCHE

Unsere Milchkühe sind starke, würdevolle Tiere, solange wir sie nicht mit übermäßigem Leistungsanspruch überfordern. Überforderung führt in der Regel zu Schwäche und Krankheit, der man in der Intensiv-Milchviehhaltung mit Medikamenteneinsatz zu begegnen versucht. Bio-Wiesenmilchbäuerinnen und -bauern setzen dagegen auf einen Leistungsbereich, der die Gesundheit der Tiere unterstützt und diese nicht überfordert. Eine besondere Bedeutung spielt dabei die wiederkäuergerechte Fütterung mit einem hohen Anteil von Wiesenfutter und einem begrenzten Einsatz von Kraftfutter. Dadurch wird die Bio-Wiesenmilchkuh dort gefordert, wo sie ihrer Art entsprechend besonders wirksam sein kann, nämlich dabei, Futter von der Wiese in Milch umzuwandeln.

 

Allgemein gilt in der biologischen Tierhaltung ein prinzipielles Verbot für den vorbeugenden Einsatz von chemisch-synthetischen Arzneimitteln und Antibiotika. Dies gilt im besonderen Maße für die Bio-Wiesenmilch Kühe. Benötigt eine Bio-Kuh dennoch ein Medikament, muss die doppelte gesetzliche Wartezeit eingehalten werden, ehe die Milch wieder für den Genuss bzw. die Verarbeitung freigegeben wird. Darüber hinaus werden alle verwendeten Medikamente in einem Stallbuch für die unabhängige Bio-Kontrolle dokumentiert.

Dieser Bereich findet sich neben der Maßnahme 5 „Haltung“ auch in der Maßnahme 1 „Weide“.

 

 

Bio Austria Biowiesenmilch
Bio Austria Biowiesenmilch - Achtsam leben