VIELFFALT DURCH MENSCHENHAND

Die Vielfalt auf unseren Weiden bestimmt der Mensch entscheidend mit. Den Biobäuerinnen und -bauern des Bio-Wiesenmilchprojektes liegt die Förderung der biologischen Vielfalt besonders am Herzen. Dies resultiert aus dem tiefen Verständnis um die komplexen Zusammenhänge zwischen Weidevieh und Weide, dem Wechselspiel zwischen Boden, Pflanze, Kuh, Witterung und landwirtschaftlicher Bewirtschaftung. Der Erhalt der Vielfalt beginnt somit unter der Weide, im Boden. Auf einer fußballfeldgroßen Weide mit fruchtbarer Erde tummeln sich unterirdisch an die 25 Tonnen Bodenlebewesen. Das entspricht einem Gewicht von 50 Kühen.

 

Davon sind zehn Tonnen Bakterien und Strahlenpilze, zehn Tonnen Pilze, vier Tonnen Regenwürmer und eine Tonne weitere Organismen wie Käfer, Ameisen, Larven, Spinnen, etc.[2]. Diese bilden zum Teil wieder die Nahrungsgrundlage für verschiedenste Tierarten über dem Boden wie Vögel, Spinnen etc. Gleichzeitig sorgen diese belebten Böden für das Wachstum unterschiedlichster Gräser und Kräuter, welche die Nahrung für viele Insekten wie Käfer, Bienen und Hummeln darstellen, die wiederum zur weiteren Verbreitung der vielfältigen Pflanzengemeinschaft beitragen.

 

> Steigerung der Artenvielfalt

 

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[2] Blum, 2010 (aus: Politische Ökologie)

Bio Austria Biowiesenmilch
Bio Austria Biowiesenmilch - Achtsam leben