WEIDE HEISST REICHTUM

Im Laufe der menschlichen Besiedelung unseres Landes machten die Bäuerinnen und Bauern aus Waldstücken Weiden und Felder. Rund zwanzig Prozent der Fläche Österreichs bedeckt heute Grasland, und prägt damit die vielfältige Kulturlandschaft unserer Heimat. Die Weide spielt deshalb eine große Rolle für den Erhalt der Kulturlandschaft. Die ganzjährig geschlossene Pflanzendecke ist der beste Schutz des Bodens vor Erosion durch Wind und Wasser. Das Leben im Boden und deren Vielfalt wird dabei besonders gefördert sowie der Aufbau von Humus und die damit verbundene Steigerung der Bodenfruchtbarkeit am besten sichergestellt. Im Gegensatz zum Ackerland wird die Weide meist nicht so intensiv bewirtschaftet, zumal viele Weideflächen in Gebieten liegen, wo kein oder nur erschwerter Maschineneinsatz möglich ist.

 

Je nach Lage, Klima, Bodenbeschaffenheit wachsen alleine auf unseren Weiden, Wiesen und Almen mehr als tausend unterschiedliche Gräser, Wiesenblumen und Kräuter. Grasland – und hier vor allem extensives Grasland - gilt deshalb als eine wichtige Ressource für die Erhaltung der Artenvielfalt. Zahlreiche Studien belegen den Zusammenhang zwischen der Extensität der Graslandnutzung und der Artenvielfalt der Pflanzenwelt. Neben der hohen pflanzlichen Artenvielfalt bilden die Flächen des Graslandes für viele Insekten und Kleintiere eine wichtige Nahrungsquelle und einen Rückzugsraum[1]. Zur Bio-Wiesenmilch-Erzeugung wird viel Grasland benötigt. Dadurch wird Artenvielfalt unterstützt und wenig Ackerfläche für die Erzeugung von Kraftfutter benötigt.

 

> Vielfalt durch Menschenhand

 

___________________________________________________________

[1] Steinwidder, 2013

Bio Austria Biowiesenmilch
Bio Austria Biowiesenmilch - Achtsam leben